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02. September 2020 um 09:30

Im Freien

 

Kunst schafft es, sich mit unserer Identität auseinanderzusetzen, kritische Fragen zu stellen und Bilder zu finden, wenn uns die Worte fehlen. Doch wie verarbeiten Künstler:innen eigentlich ihre Erlebnisse? Wie passen Tod und Krankheit, Scheitern und Versagen dazu? Und was bedeutet es, wenn jemand behauptet, Kunst sei authentisch? Darüber sprachen wir bei einem Picknick mit Tamara Zippel, deren Kunst wie Frankfurt ist: ein Schmelztiegel verschiedener paralleler Lebensrealitäten.

 

Tamara Zippel

Tamara Zippel
Künstlerin

Tamara ist leidenschaftliche Künstlerin und engagiert sich seit vielen Jahren in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Diese Verbindung verschafft ihr vielfältige Blickwinkel und führt sie zu der Überzeugung, dass Kunst mehr sein kann als nur ein Luxusgut für Einzelne.

Zu Tamaras Ausdrucksformen zählen neben der Malerei am Objekt auch die Performance sowie die Gestaltung von Raum und Bühne. Sie ist außerdem Mitbegründerin und inzwischen seit 10 Jahren Teil des Künstlerkollektivs „Die Segel“.

Bei zwei Auslandsaufenthalten in Kapstadt hat Tamara gelernt, dass man aus allem Kunst machen kann. Deshalb nimmt sie gerne Fundstücke von der Straße mit oder vom Flohmarkt und bearbeitet sie mit Sprühfarbe, Lacken, Messer und Schleifpapier. Der Müll der anderen ist manchmal ihr Werkstoff.